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Anleitungen Kalkulationsschema

Es können beliebig viele (1) Kalkulationsschemata angelegt werden. Dazu im Feld Kalkulationsschema einen Namen vergeben.

Aufbau:

(2)Gruppe: Z.B. Materialkosten Gruppe „1“.

Hierzu gehört die Art „(T) Text“, „(K) Kostenstelle“, „(KS) Kostenstellensumme“

(3) Art: Definiert den Zeileninhalt:

T = Text für Überschrift

K = Kostenstelle, Angabe der Material- oder Fertigungskostenstelle

KT=Teilsumme (Zwischensumme aller übergeordneten Kostenstellen

PK= % Zuschlag auf die Teilsumme (KT)

KS= Summiert die Beträge der übergeordneten Kostenstelle

KG= Gemeinkosten extern (Bei Übernahme der Kalkulation aus Systemprogrammen)

BS= Bereichssumme

ES=Endsumme

P= Zuschlag auf Endsumme

PE=Zuschlag extern (Bei Übernahme der Kalkulation aus Systemprogrammen)

PI= Zuschlag in Hundert aus Endsumme (Skonto auf VK)

Kalkulationsblatt

(4) Variations-Lz Dieses Eingabefeld ist ein Kannfeld.
Wenn aktiviert, treffen Sie die Entscheidung, dass es sich hierbei um einen variablen Wert handelt, der jederzeit nach Kalkulation eines Angebotes manuellen ersetzt werden darf.

(5) Angabe der Kostenstelle

(6) Einheit der Kostenstelle

(7) Basis Gemeinkosten: Hier tragen Sie in % die Gemeinkosten ein. Wenn später bei der Kalkulation kein anderer Gemeinkostenzuschlag ausgewählt wird, ist dieser hier die Berechnungsbasis.

(8) VK: In einem Schema kann dieser VK-Merke einmalig gesetzt werden. Treffen Sie die Entscheidung, dass alle einzelnen Positionen addiert in einer Gesamtsumme ausgewiesen werden. Dieser Wert wird in die Angebotsposition (VK-Preis/Eh) und in die Auftragsposition (Vollkosten) eingetragen.
(8) TK: In einem Schema kann dieser VK-Merke einmalig gesetzt werden. Treffen Sie die Entscheidung, dass alle einzelnen Positionen addiert in einer Gesamtsumme ausgewiesen werden. Dieser Wert wird in die Angebotsposition(HK-Preis) und in die Auftragsposition (Teilkosten) eingetragen.

(9) Varianten Gemeinkosten: Sie können noch zusätzlich fünf Gemeinkostensätze je Kostenstelle hinterlegen. Bei der Kalkulation können Sie wählen, welchen Gemeinkostenzuschlag Sie als Berechnungsbasis verwenden.

image-20250320-112919.png

Der Aufbau stellt sich wie folgt dar:

Vor dem Aufbau des Kalkulationsschemas müssen alle Kostenstellen erfaßt sein, die Sie für die Kalkulation benötigen.
Die Struktur des Kalkulationsschemas könnte z.B. wird wie folgt aussehen.
1000 - 1999 Materialkostenstellen
2000 - 2999 Oberflächenkostenstellen
3000 - 3999 Fertigungskostenstellen (Tätigkeiten und Maschinen)
4000 - 4999 Sonderkostenstellen
= Herstellkosten

  • Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten
    = Selbstkosten

  • Gewinn
    = Barpreis

Aufbau des Schemas:

  1. Gruppe: Es werden alle gleichartigen Kostenstelle in einer Gruppe zusammengefasst. Für diese Gruppe wird eine Gruppensumme erstellt.

  2. Jede Gruppe beginnt mit einer Überschrift. Hierzu wird im Feld Art mit T vorbelegt und eine Überschrift eingetragen

  3. Für jede Kostenstelle kann eine Einheit und ein Gemeinkostensatz angegeben werden. Dieser ist speziell für diese Kostenstelle festgelegt.

    1. Hinweis: Beispiel: Wenn Sie eine Kostenstellen verwenden welche Bleche mit Kg und Träger nach Lfm bewerten, werden die Mengen aufaddiert und bei der Menge werden 3 Kg mit 10 Lfm addiert. Somit stimmt die Menge hier nicht. In diesem Fall sollten Sie zwei Kostenstellen für Bleche und Träger getrennt anlagen.

  4. Am Ende jeder Gruppe muss eine Kostenstellensumme (KS) eingefügt werde. Hierbei wird eine Summe aller Kostenstelle dieser Gruppe berechnet.

    1. Optional kann für jede Gruppe ein Zuschlag auf das Gruppenergebnis berechnet werden. Folgender Gruppenaufbau ist dann notwendig.

      1. K= Kostenstelle

      2. KT=Teilsumme (Zwischensumme aller übergeordneten Kostenstellen

      3. PK= % Zuschlag auf die Teilsumme (KT)

      4. KS= Summiert die Beträge der übergeordneten Kostenstelle

Hinweis: Diese Vorgehen lässt sich nur auf Kostenstellensummen anwenden. nicht auf Bereichs- oder Endsummen

  1. Es können beliebig viel Gruppen definiert werden.

    1. Um eine Summe für zwei oder mehr Gruppen zu erhalten, wird nach einer Gruppe eine Bereichssumme (BS) eingefügt.

      1. Beispiel: Es gibt die Gruppe Materialkosten und Oberflächenkosten - Die Summe hierfür ist die Bereichssumme <Gesamtmaterialkosten>

  2. Bereichssummen werden zu einer Endsumme (ES) aufsummiert

  3. Auf Endsummen können wiederum Zuschläge berechnet werden, nach dem Muster:

    1. BS= Bereichssumme

      ES=Endsumme

      P= Zuschlag auf Endsumme

      PE=Zuschlag extern (Bei Übernahme der Kalkulation aus Systemprogrammen)

      PI= Zuschlag in Hundert aus Endsumme (Skonto auf VK)

    2. Hinweis: Je Endsumme wird in der Regel ein Zuschlag definiert. Mehrere Zuschläge können angegeben werden. Diese beziehen sich immer auf die Endsumme.

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