Inhalt
Im Rahmen der Lageroptimierung kann das Lager-
Automatisierungssystem Modula des Hauses Jungheinrich eingesetzt werden.
Hierzu ist eine Anbindung an PROFLEX® erforderlich
Zielsetzung
Für die relevanten Logistik-Prozesse, wie:
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Einlagerung Material
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Auslagerung Material
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Rückgabe Material
soll eine integrierte Lösung zwischen der ERP Software PROFLEX® und dem
neuen Modula-System realisiert werden. Folgende Prämissen sind zu beachten:
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Transparenz der Workflows
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Sicherheit der Workflows
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Datenintegrität
Voraussetzungen
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Es ist die Lizenz "Funktionspaket Externe Lageranbindung Modula" nötig.
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Es ist die Lizenz für Mehrlagerverwaltung notwendig
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Unter [System / Systemeinstellungen / Arbeitsplatzeinstellungen], Reiter <Schnittstellen allgemein> ist unter <Verzeichnis für ASCII-Schnittstelle zum externen Lagersystem> im Feld <Export> der Austausch-Pfad zu hinterlegen;
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für diesen muss natürlich Schreibrecht gewährt sein.
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Unter [Stammdaten / MaWi / Lagerorte] ist für ein Lager in der neuen Spalte <Externes Lager> die (momentan einzige) Option "Modula" auszuwählen;
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dies ist nur für Lager mit <Verwendung> "Einkaufs-/Rohteil" möglich;
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Ablauf
Buchungsweg
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Artikel anlegen ohne Bestand an Modula
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In Modula dem Artikel ein Fach mit Bestand zuweisen.
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Bestände in Modula erfassen und über Inventur zurück an PROFLEX
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Hier wird nun im Lagerkonto ein Satz mit dem Lagerort Modula angelgt.
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im weiteren Verlauf werden durch den WE die Bestände in PROFLEX erhöht, Info an Modula, dann auch dort Bestandserhöhung. Hinweis: Eingangslagerort muss Modula sein
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Durch WA erfolgt in PROFLEX der Mengenabgang und Info an Modula. Hier werden nun auch die Bestände reduziert.
Bei WE: Eingangslagerort muss Modula sein.
Bei WA: Entnahmelagerort muss Modula sein.
Stammdaten E-Artikel
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Übergabe und Änderung eines Artikels wird an Modula übergeben wenn unter Lageroptionen der Lagerort
Modulaangegeben ist. -
Es werden keine Bestände übergeben.
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Im Detaillagerkonto kann kein Datensatz mit dem Lagerort Modula angelegt werden. Dieser kann nur durch die Inventur angelegt werden.
Manuell ausgeführte Funktion durch Anwender:
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Anlegen Artikel mit Modula-verknüpften Lagerplatz
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Ändern Artikel mit Modula-verknüpften Lagerplatz
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Löschen Artikel mit Modula-verknüpften Lagerplatz
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Bestehende Pauschalfunktion zum Übertragen von selektierten
Artikeln mit Modula-verknüpften Lagerplätzen
in [Stammdaten / Artikel / Einkaufsartikel/Rohmaterial (E-Artikel)] (nicht für Fertigungsartikel) wird für alle Artikel, die dem wie oben gekennzeichneten Lagerort zugewiesen werden, ein Übergabe-Satz geschrieben.
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entweder bei direkter Bearbeitung in der Maske, Reiter <Lageroptionen>, Feld <Lagerort>, eine Datei mit einem Datensatz,
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oder, über <Werkzeug [F11]> / <Artikelwerte pauschal setzten>, Reiter <Materialwirtschaft>, Feld <Lagerort>, für alle betroffenen Artikel eine Zeile in einer Datei (auch hier nicht für Fertigungsartikel),
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nur bei Änderung im jeweiligen Artikel
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die Namen der Übergabe-Dateien sind "Artikel_<Zeitstempel>.csv (z.B. "Artikel_210809021722.csv");
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Ein Artikel-Datensatz wird geschrieben bei Änderung der relevanten, übergebenen Daten, also Lagerort, Artikelnummer, Bezeichnung, Lagereinheit (<Mengen-Eh (Basis>!), Beschreibung (pauschal bearbeitet sind hier nur Lagerort und Lagereinheit änderbar/relevant - Bezeichnung und Beschreibung können nur im ProSale geändert werden);
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die aufgezählten Daten werden (ohne Lagerort natürlich) durch "|" getrennt zeilenweise geschrieben;
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in der Beschreibung werden<CR><LF> durch Leerzeichen und "|" durch Hochkommata (') ersetzt.
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Vorsicht:
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ein Löschen eines Artikels oder ein Ändern des Lagerorts von "Modula" auf ein "normales", nicht-"Modula" Lager wird dem externen Lagersystem nicht per Schnittstellen-Datei mitgeteilt!
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Warenbewegungen
Wareneingang / Zugang
Im Rahmen der PROFLEX® Bestellabhandlung werden Wareneingänge gebucht.
Diese Informationen müssen an Modula übergeben werden (Auftrag für die
Einlagerung).
PROFLEX® Programmbereich: MAWI-Wareneingang
Manuell ausgeführte Anwender-Funktion:
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Buchen Wareneingang manuell oder über BDE
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Korrekturen von Wareneingangsbuchungen
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hier werden immer genau zwei Dateien geschrieben: Auftragskopf.csv und Auftragspositionen.csv;
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solange diese im Übergabeverzeichnis existieren, werden sie für erneute Warenbewegungen blockiert und fortlaufend geschrieben;
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eine Zeile im Kopf wird dort auch nur einmalig geschrieben;
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die Kopf-Datei enthält pro Satz/Zeile (wieder getrennt durch "|") "Order", "Description", "Type";
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Type ist immer "P" für Lager-Abgänge, "V" für Zugänge,
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Description enthält den Projektnamen,
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Order ist im Bereich Wareneingang immer die Wareneingans-Nummer, im Warenausgang immer die Nummer des Lagerabgangs;
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in der Positionen-Datei ist diese "Order" als Verknüpfung aufgeführt,
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dazu die Artikel-Nummer,
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im Wareneingangs-Bereich die Wareneingangs-Positionsnummer, im Warenausgang 001 (da es pro Lagerabgang nur genau eine Zeile gibt) und
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die Menge.
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Die Namen der Schnittstellen-Dateien müssen - ggf. mit Wildcards - im externen System hinterlegt werden (also z.B. - s.o. - "Artikel_*.csv").
Warenausgang / Entnahme / Zusatzmaterial
Im Rahmen der PROFLEX® Disposition und Bestellgenerierung werden
automatische Reservierungssätze je Artikel generiert. Diese beinhalten die
Information welcher Artikel in welcher Menge für welchen Auftrag/Position benötigt
wird.
Diese Informationen müssen an Modula übergeben werden (Auftrag für die
Ausgabe).
PROFLEX® Programmbereich: MAWI-Warenausgang
Ausgeführte Anwender-Funktion:
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Manuelle Funktion zum Schreiben des Auftrags an Modula (Artikel mit Modulaverknüpften
Lagerplätzen) -
Integriert in die Entnahmefunktion (Bestände in PROFLEX® werden gepflegt)
Beispiel: Gesplittete Reservierung durch Disposition (Lager- Einkaufsreservierung)
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Artikel A1 Bestand 20 Eh
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Materialanforderung 30 Eh
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Bedarfsliste erstellt Brutto 30 / Netto 10 (werden eingekauft), es entstehen dabei 2 Reservierungen
Lager 20
Einkauf 10 -
Die Lagerreservierung wurde direkt im WA entnommen
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Ein Auftrag an Modula wurde erstellt (CSV-Datei wurde befüllt)
Warenausgang / Rückgabe
Werden entnommene und nicht mehr benötigte Artikel (auch Teilmengen) zurückgegeben,
so erfolgt dies über den PROFLEX® Prozess. D.h. der Artikel wird
gescannt und die Rückgabemenge wird manuell angegeben.
PROFLEX® Programmbereich: MAWI-Warenausgang / Scanner-Erfassung
Ausgeführte Anwender-Funktion:
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Erfassung der Materialrückgabe manuell oder über Scanner anhand Barcodes
und Angabe der Menge
Inventur
Eröffnen einer Inventur mit Lagerort Modula
Inventur Artikelauswahl
Aufbau der CSV Datei:
Artikel;Zählanzahl;Einheit