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Logikal SQLite Schnittstelle Einrichten

Inhalt

Aufgabenstellung

Die neu verfügbare PROFLEX® SQLite-Schnittstelle ermöglicht es Positions- und Losinformationen aus der Metallbausoftware LogiKal® auf Basis der SQL-Datenbanktechnologie SQLite® zu übernehmen. Zusätzlich werden, im Vergleich zur bestehenden XML-Schnittstelle, wichtige zusätzliche Informationen zur Verfügung gestellt.

Zielsetzung/Nutzen

Mit der Neuentwicklung der Schnittstelle auf Basis SQLite werden folgende Mehrwerte geschaffen:

  • Datenbankbasierte und zukunftssichere Technologie auf Grundlage des weit-verbreiteten Datenbankstandards SQLite®

  • Es werden zusätzliche Informationen seitens LogiKal® auf Positions- und Los-Ebene zur Verfügung gestellt

  • Verbesserte Performance beim Einlesen der Daten durch direkten SQL-Zugriff

  • Technische Grundlage für die zukünftige Entwicklung der Live-Schnittstelle
    (auf Basis API 3.x)

Positionen

  • Detailliertere Kostenaufteilung durch Verwendung neuer Kalkulations-
    gruppe in LogiKal®

  • Übernahme zusätzlicher und freier Kostengruppen

  • Übernahme reiner Material- und Textpositionen

 

Lose (Material und Fertigung)

  • Definition von Importschemata (Gruppen) zum vereinfachten Einlesen aller gewünschten Daten während der Auftragsbearbeitung

  • Fertigungslose können zusätzlich zu den Zeiten auch beinhalten:

    • Elemente mit Stückzahl und LV-Zuordnung

    • Benötigtes Material für das Fertigungslos für Materialeinkauf.

  • Materiallose

    • Prüfung auf Glas-Artikel im Artikelstamm

    • Übernahme verbesserter Texte für die Glasbeschreibung

    • Einsatzelemente

      l  Werte aus in LogiKal® erstellten Positionen mit Einsatzelementen werden jetzt ebenfalls übernommen (Positionen/Lose)

Fachliche Umsetzung

Die neue SQLite Schnittstelle ist nahtlos in die Bearbeitung in PROFLEX® eingebunden. Der Import der Daten erfolgt durch identische/vergleichbare Mechanismen wie bei der XML-Schnittstelle. Es müssen lediglich andere Auswahl-Dialoge oder Menüaufrufe verwendet werden

 Somit ist eine schnelle Umstellung möglich, da keine neuen Verfahren und Bearbeitungsschritte durchzuführen sind. Um die neuen erweiterten Möglichkeiten zu nutzen, sind im Vorfeld Einstellungen und Vorgaben vorzunehmen, bevor die Schnittstelle in Betrieb genommen werden kann (siehe Voraussetzungen).

Durch die neuen Übergabemöglichkeiten kann es auch sinnvoll sein, die Abläufe im Unternehmen anzupassen. Insbesondere bietet die neu Übergabe von Fertigungslosen inkl. Elementen neue Möglichkeiten der Fertigungssteuerung und Elementverfolgung. Wenden Sie sich hierzu an unseren Customer Service.

Durch das neue Schnittstellenkonzept und die Trennung in die Schritte der Datenbereitstellung und des manuellen Imports, ist eine zusätzliche Automatisierung möglich.

 Die Datenbereitstellung – das Lesen der SQLite-Datei und das Übertragen in die Zwischentabellen - kann optional auch automatisiert im Hintergrund erfolgen. Hierzu steht das Programm PROFLEX® Worker PROWORKER.EXE zur Verfügung, welches im PROFLEX® - Installationsverzeichnis zu finden ist.

Wird dieses eingesetzt, entfällt beim manuellen Import die notwendige manuelle Datenbereitstellung. Die Performance wird dadurch merklich gesteigert.

Hierzu ist eine vorherige Konfiguration des PROFLEX® Worker notwendig (siehe Voraussetzungen)

 Der Import der bereitgestellten Daten erfolgt, wie bei der XML-Schnittstelle, über einen Übergabedialog, der jedoch weitere Optionen beinhaltet. Weitere Ausführungen dazu unter der Detailbeschreibung. 

Voraussetzungen

Lizenzierung

Es ist eine Lizenzierung des Branchenpakets: Metall-| Fenster-| Fassadenbau notwendig oder eine Freischaltung der Einzellizenz: LogiKal® - Schnittstelle. Wenn die bestehende XML-Schnittstelle bereits im Einsatz ist, ist keine weitere Lizenzierung notwendig.

Es muss PROFLEX® ab Version 23.1.0 installiert sein - mit der Runtimeversion:
SP5 Update1

Systemeinstellungen

 Programmaufruf: | System | Systemeinstellungen | Arbeitsplatzeinstellungen |

Reiter: Schnittstellen Kalkulations-/Planungssysteme

Es muss ein gültiges Übergabeverzeichnis angegeben werden, über welches die Daten zwischen LogiKal® und PROFLEX® ausgetauscht werden.

Hinweis: Es wird für die XML-Schnittstelle und die SQLite Schnittstelle das gleiche Verzeichnis verwendet.

Kalkulationsgruppen

 Wie bei der XML-Schnittstelle überträgt LogiKal® die Positionskosten auf Basis sog. Kalkulationsgruppen. Diese müssen in PROFLEX® zu Kostenstellen zugeordnet werden.

Es besteht keine Möglichkeit, die bestehenden Zuordnungen aus der XML-Schnittstelle  zu verwenden, da in der SQLite-Schnittstelle komplett andere Kostengruppen verwendet werden. Auch ist eine programmatische Umsetzung der alten Zuordnung (XML zu SQLite) nicht möglich. Die Kostengruppen für den Artikelimport bleiben davon unberührt.

 Programmaufruf: | Stammdaten | Kostenrechnung | Kalkulationsgruppenzuordnung

 Auswahl: Kalkulationssystem: LOGIKAL SQLITE

Es besteht die Möglichkeit, die Kalkulationsgruppen manuell auf einmal zu erfassen und Kostenstellen zuzuordnen oder durch den Import Stück für Stück zu erledigen.

Wie beim XML-Import meldet PROFLEX®, falls Kalkulationsgruppen mit Werten angesprochen werden, jedoch keine Kostenstellenzuordnung besitzen.

Eine Vereinfachung, um sofort ALLE für die Vorkalkulation benötigten Kalkulationsgruppen manuell zuzuordnen, bietet die Funktion:

Werkzeugfunktion: Kalkulationsgruppen einlesen.

Es werden alle SQLite-Dateien aus dem Übergabeverzeichnis angezeigt. Es kann auch optional auf ein anderes Verzeichnis mit SQLite-Dateien gewechselt werden.

 Hinweis: Welche Datei verwendet wird spielt keine Rolle, da in einer auftragsbezogenen SQLite-Datei IMMER ALLE Kalkulationsgruppen seitens LogiKal® übermittelt werden, auch wenn keine Beträge zugeordnet sind.

Manuelle Zuordnung

 Je Kalkulationsgruppe kann manuell eine PROFLEX® Kostenstelle angegeben werden. Hierbei können auch mehrere Kalkulationsgruppen zu einer Kostenstelle zusammengefasst werden – je nach Anforderung an die Darstellung im PROFLEX® Kalkulationsblatt. Hierzu wurden die Suchmöglichkeiten erweitert!

 Besonderheit: Kostengruppen für Gemeinkosten und Gewinn

 In LogiKal® werden Gemeinkosten und Gewinne je Kostenart Material, Fertigung, Glas, Paneel, etc. ausgewiesen. Dies entspricht den Gruppen:

xxx-OVERHEAD (Gemeinkosten)

xxx-PROFIT (Gewinn)

Besonderheit: Fertigungszeiten (Auftrag – Arbeitspläne/Lose)

 Die Fertigungskosten (Preisermittlung) und die Fertigungszeiten (Produktion) werden in LogiKal® getrennt übergeben. Deswegen sind für die Position-Arbeitspläne und Fertigungslos-Arbeitspläne zusätzliche Zuordnungen zu treffen.

Diese stehen erst zur Verfügung mit einem Import im Bereich TB

 TIMETYPE-XX (Fertigungskostenstellen)

Besonderheit: Nicht verwendete Kostengruppen

Die Gruppen ADDON und NOTHING sowie Gruppen welche auf WASTE enden, werden nicht verwendet

Definition Importgruppen

 Programmaufruf:| System | Funktionseinstellungen | Firmengrundeinstellungen |

Reiter: Materialtöpfe

Auswahl: Kalkulations-/Planungssystem

Es können durch manuelle Eingabe die einzelnen „Töpfe“ definiert werden. Diese können für die einzelnen Datenbereiche:

Material:

  • Profile

  • Gläser

  • Paneele/Füllungen

  • Dichtungen

  • Beschläge

  • Zubehör

  • Eckvulkanisierte Dichtungsrahmen

  • Sonstiges

  • Individualartikel

Zeiten:

  • Fertigungszeiten

  • Montagezeiten

  • TB-Zeiten

  • Zeiten (generell)

 Elemente:

 beliebig kombiniert werden. So ist es zum Beispiel jetzt möglich, ein Fertigungslos nur mit Fertigungszeiten und den Elementen zu übernehmen.

Die einzelnen “Töpfe“ können Importgruppen zugeordnet werden. D.h. „Töpfe“ mit der gleichen Importgruppe gehören zusammen und können später ausgewählt und auf einmal importiert werden.

 So kann zum Beispiel eine Gruppe Vorabbedarf erstellt werden, die lediglich die „Töpfe“ für Profile beinhaltet.

Hinweis: Durch die freie Definition der „Töpfe“ und Importgruppen können Datenbereiche mehrfach importiert werden.

Hinweis: Bitte genau prüfen ob die Definition den Anforderungen entspricht!

Automatische Bereitstellung – PROFLEX® Worker

Siehe hierzu Dokumentation PROWORKER

Voraussetzungen – LogiKal®(Report SQ3)

  •  Um Daten aus LogiKal® mittels der SQLite-Technologie übernehmen zu können, muss seitens LogiKal® eine Einrichtung erfolgen. Hierzu wenden Sie sich bitte direkt an die Orgadata AG.

    • SQ3 Import Vorlage. Es wird ein Report benötigt um eine SQ3 Datei zu erzeugen. Dieser wird vom Support Orgadata eingerichtet oder es kann dieser verwendet werden, s.u.

    • PROFLEX Übergabe SQLite.red

  • Mögliche Kosten, die in Zusammenhang mit der Freischaltung der SQLite-Schnitt-stelle entstehen können, sind ebenfalls direkt mit dem Hause Orgadata AG zu klären.

Arbeitsweise der Datenübergabe

Arbeitsweise: Durch den Export aus LogiKal® heraus, werden folgende Dateien und Verzeichnisse erzeugt, die im definierten PROFLEX® Übernahmeverzeichnis liegen müssen:

SQLite Datei: Name.sqlite3
z.B. Angebot Metallbau Schüco{41270E93-1ED4-4CD6-B34E-CFE783DAA6BF}.sqlite3

Text/Bildverzeichnis: Verzeichnisname

z.B. Angebot Metallbau Schüco{FC6DB2A7-077F-4F8D-B13F-8ED19B7C2476}

Die SQLite-Datei und das Verzeichnis gehören IMMER zusammen. Wird nur die SQLite-Datei eingelesen, so fehlen Bilder und Texte in PROFLEX®.

 Nach der Bereitstellung (automatisch durch PROFLEX® Worker oder durch den manuellen Aufruf in PROFLEX® ) wird die Datei und das Verzeichnis automatisch in den Unterordner ..\archiv\ verschoben.

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